Rundum-Update: Die Herren befinden sich gerade in der Aufwärm-Phase zum kommenden Album, das Konzept steht bereits, die Federn sind gespitzt, der letzte Urlaub ist genommen, und gegen Oktober sollte das, was man gerade ausbrütet, und was ein Konzeptalbum zum Wahnsinn werden soll, auf Tonträger zu hören sein. Natürlich wird es Einblicke in die Produktionsphase geben, wird ja auch langsam mal Zeit, dass man die Fressen auf Youtube sieht. Wer unterdessen nicht ohne Les M. leben kann, möge in den kommenden Tagen ab und an mal einen Blick auf ausliebezurmusik.de werfen…
Freundlichst,
die drei.
Nein wirklich. Das neue Album und so. Bald.
Die einzige Person, mit der ich klar komme, ist wir.
Closed NACHRICHT VOM by lesmercredis 12.Januar 2007 in NEUESHallo Halunken,
frohes Jahr wünschen wir, neu ist es ja nicht mehr.
2006 war sehr schön. Trotz Festplatten und Platten-Crash, vollgefegten Christina Stürmer-Konzerten, leeren Schlossplätzen und Bierflaschen gab es auch diverse unvergessliche Momente, die wir nicht mehr vergessen möchten. In Dortmunds urgemütlichen Buttercunt, das war so ein Ding, dass sich tief in die Hirnhaut tätowiert hat. Danke auch noch mal an die lieben Dortmunder, die wunderbaren Fans aus Moers und natürlich die Herren und Damen von TwoHands, und vor allem Livida, die uns einen wirklich schönen Abend beschert haben. Im Alter achtet man auf sowas besonders.
Aber jetzt ist ja 2007, also geht der Spaß auch wieder von vorne los: Heute Abend, um ca. 19.30 Uhr, werden wir in Köln zu Gast sein. Im dortigen Domforum, direkt am Dom, warten wir mit gut 45 Minuten Entertainment für inetlktutele Proleten auf. Mit dabei auch die Damen von Flinch und die Kölner Weltband Van Zoyd, die dort ihr erstes großes Konzert bestreitet.
Am Monatsende wird’s dann noch besonders bunt: Wer bis jetzt noch keine Freunde hat, kann mit uns gemeinsam einsam sein. Am 27.1., in Hagens Kultopia, bei der ersten Labelnacht der Herren Capitol East Road Records, die ja nicht zuletzt auch unsere erste große Schallplatte rausgebracht haben. Mit dabei: Flinch, Heftig und natürlich wir – sonst würden wir ja nicht drauf hinweisen.
Unterdessen ist ein Experte damit beschäftigt, unsere Festplatte in der absolut keimfreien Küchen von Disco Disselbrede wieder funktionstüchtig zu schrubben. Ob’s klappt, weiß man demnächst, und dann gibt es endlich auch einen Termin für die nächste Platte.
Alles liebe,
wir.
oder: Nichts ist sicher, und nicht einmal das ist sicher!
Mit Bedauern geben wir heute bekannt, dass unsere für letzte Woche avisierten Album-Aufnahmen zum “drei” betitelten “Lächeln kostet extra”-Nachfolger ins Wasser gefallen sind, und das Album nicht (bzw. NIE) mehr fertig gestellt werden kann.
Die letzte Vorproduktions-Aufnahme mit dem Titel “Nichts ist sicher, nicht mal das” war wohl mehr als nur ein Omen: Ein defekter On/Off-Schalter an unserem Hauptrechner, auf dem 4 Jahre Les Mercredis in allen Einzelheiten gespeichert war, ist durchgeschmort, und hat knapp 40 Gigabyte an wertvollen Soundbänken, Demos und Spuren, sowie bedauerlicherweise die komplette Vorproduktion des neuen Albums in den Vorhof der durchgeschmorten Festplattenhölle mitgenommen. Da nichts sicher ist, und nicht einmal das sicher ist, haben wir natürlich keine Sicherungskopien.
Das ist natürlich alles deprimierend und extrem schmerzhaft. Wir haben die letzten Tage mit Weinen, Kontemplation, Yoga und Alkohol verbracht, um einen Plan B auf die Beine zu stellen. Der sieht so aus: Wir werden in den nächsten Wochen eine komplett neue Vorproduktion auf die Beine stellen. Der Veröffentlichungstermin für das nächste Album bleibt weiterhin Frühjahr 2007, vorab wird es gegen Dezember / Januar eine Webmaxi bei Itunes mit dem Titel FREQ1 / ALKOHOL geben, deren Spuren glücklicherweise auf einer CD-Rom gesichert waren, und die wir tatsächlich fertig stellen konnten. Wenn alles glatt läuft, sind darauf auch ein paar sehr schön schräge Remixe von Menschen wie Herrn Nachlader drauf. Wenn alles glatt läuft. Denn: Nichts ist sicher, und nicht einmal das ist sicher. Kann man nicht oft genug betonen.
Immer noch aktuell bleiben unsere Tourdaten, die jetzt natürlich besonders interessant werden, da wir auf diesen Konzerten tatsächlich genau die Songs spielen, die wir zumindest in dieser Form nie mehr aufnehmen können. Also Unikat-Konzerte. Das nächste übrigens am 16.12. im Dortmunder Buttercunt, mit dem flotten Elektro-Dreier LIVIDA.
Ansonsten bleibt alles beim alten: Herr Disobreede denkt immer noch über eine Otterfarm nach, Herr Weed macht jetzt in Laminat und Herr Petra Ka beschäftigt sich derzeit neben der ganzen Rumheulerei wegen des kaputten Rechners mit dem idealen Gar-Punkt eines zu kurz eingelegten Boeuf Bourgignons.
Liebe Grüße
LES MERCRE-TROIS
p.s.
Beileidsbekundungen zu Les Festplattensupergau bitte an marco@lesmercredis.de -
(An dieser Stelle sei auch dem Titan-Titan Michael “Mili” Linkemann gedankt, ohne dessen spontane Rechner-Hilfe wir nicht mal den einen Song im Kasten gehabt hätten!)

Doch noch ein kleines News-Update der drei schmächtigen Hemden, bevor es dann tatsächlich in die selbstverordnete Recording-Pause zum Lächeln kostet extra-Nachfolger “Heimweh to hell” geht, und hier alles rund um neu und neuer erstrahlt.
Auf 2 Konzerten werden Gulle, Didde und Malle (man hat sich wieder umbenannt) die neuen Eisbrecher unter den Les Mercredis-Songs vorstellen, so quasi vorab, als hörbares Amuse Geule. Zum einen am 3. November in der Lok / Brilon, i.e. tiefstes Sauerland, gemeinsam mit den 2 schnuckigen Halbbrüdern von Flinch. In dem Zusammehang sei erwähnt, dass Herr Disco Breede und Herr Petrocker horizontal diversifizieren, und derzeit als LM-Produktionsteam andere Bands betreuen. Eben auch Flinch, deren bald erscheinendes Album am 3.11. zu eben jenem Anlass vorgestellt wird, und eine gute Portion Les Mercresound enthält.
Konzert Nummer 2. lockt die drei Damen nach dem damaligen Ausflug Richtung Remscheid (wir erinnern uns, Kraftstation, 5 zahlende Gäste, davon drei 8jährige, von denen einer 18. Geburtstag feierte) wieder in Ruhrgebiet, i.e. Dortmund, wo sie am 16.12. im Buttercunt spielen. Keine Ahnung, was das ist, aber es klingt versaut, also muss es gut sein. Das schöne Ereigniss haben die wunderbaren Damen und Herren von Livida organisiert, mit denen teilt man übrigens nicht nur Steckdosen, Zahl der Bandmitglieder und Vorliebe für Bier, sondern auch…
…DIE BOOKINGAGENTUR! That’s richtig, finally. Das mit den Bookingagenturen ist ja immer so eine Sache. Hat man noch keine Platte draussen, wollen sie einen nicht. Hat meine eine draussen, wollen sie einen, aber nur, wenn die Platte sich gut verkauft. Geht man direkt an die Veranstalter, wollen die lieber eine Bookingagentur. Jeder will alles, obwohl man eigentlich nur spielen will. However, die drei Damen (wieder so eine Gemeinsamkeit) von CONTRE LE VENT haben sich gegen Nacktputzofferten dazu bereit erklärt, alles zu machen. Knebelvertrag inklusive. Endlich kassiert jemand anders die Absagen der Veranstalter!
Sonst noch was? Ach ja, da war doch was! Ab sofort ist Lächeln kostet extra – Du weißt schon, diese Platte da, von den drei Typen – auch im Itunes Music Store (und bei Musciload, aber das will ja keiner) erhältlich. Und zwar günstiger, als wo anders, nämlich für satte 7.92 Euro, und das ist ja mal einen legalen Download wert! Hat ja auch nur 9 Monate gedauert. KAUFEN: Les Mercredis bei Itunes und Les Mercredis bei Musicload.de.
Auf wiedersehn und bis bald!
Das ist wahrscheinlich das letzte Update vor unserem grossen Herbst-Relaunch zur kommenden Platte. Aber ein Update, das sich gewaschen hat.
LES MERCRE-BIRFDAY
DIE HERREN D., P, UND W. FEIERN
UNSERE GEBURTSTAGE UND
100 JAHRE NANA MOUSKOURI SEINE BRILLE
AM: Samstag, 29.7. im VORTEX-CLUB
SIEGEN WEIDENAU
AB 21 UHR
NEBEN DEM OLLEN GARTENHAUS
WO DIE KINDER IMMER ZUM BAGGERN UND SAUFEN HINGEHEN
LIVE-TANZTREFF MIT DEN WUNDERBAREN “LÜK KASTEN” AUS GIESSEN UND DER
ÜBERRASCHUNGSGRANATE DES ABENDS: “ROCKFORMATION DISCOBREDE”
DABEI AUCH EINER VON DIESEN NEUMODISCHEN DJS
UND EIN PAAR BIERE AUF UNS.
2 EURO EINTRITT FÜR SPRITGELD ÜBRIGENS, ABER DAS KANN MAN JA MAL MACHEN.
VIELLEICHT KNUTSCHEN WIR SPÄTER AUCH.
Während die Nation taumelnd und trunken dem WM-Wahn verfällt, arbeiten wir weiter an der Expansion des ultimativen Les Mercredis-Gedanken – virales Musikmarketing in den jungen und junggebliebenen Köpfen der Menschen, die nicht zu unserem nächsten Umfeld gehören. Genau jene haben am kommenden Montag, den 26.6., die Möglichkeit uns gleich mehrfach dabei zuzuschauen, wie wir die uns als Gastgeber der Welt aufopferungsvoll daneben benehmen. Auf dem Schlossplatz Unteres Schloss in Siegen, um 15.30 Uhr und um 19.30 Uhr, jeweils satte 45 Minuten, mit allen Hits und Klassikern der Mercredis-Histoire. Die Zeit dazwischen verbringen wir einerseits Kicker guckend vor der grossen LED-Leinwand auf jenem wundervollen, von jugendstrafanstalten und Kaufhäusern umringten Nobelplatz des Provinzherzens, andererseits auch Kicker spielend, nämlich als Les Mercre-Mannschaft beim offiziellen XXL-Kickerturnier des WM-Festivals. Wer wissen will, wie die Handgelenke der Verdammten im Kampfeinsatz knacken, kann uns ja anfeuern.
Wir freuen uns auf Euch, und auf den Nachmittag unter Freunden.
Alles Liebe.
Les Mercr-Schland.
Muss man denn immer alles 2mal sagen.
1498 KOMMENTARE NACHRICHT VOM by lesmercredis 29.Mai 2006 in NEUESDer Sommer verbarrikadiert sich hinter schlechtgelaunten Wolken, die Sonne liegt irgendwo am Strand. Biber, Otter und Oppossum verschanzen sich aus Klimaschutz-Gründen im Bau. Doch fernab von Wetterschankungen gibt es immer noch eine animalische Randgruppe, die sich trotz feuchter Witterung vor die Haustür wagt, um Mülltonnen nach Essbarem zu durchsuchen, und die Reviere zu markieren:

– Wir haben uns noch mal aus unserer Les Mercredis-Grotte gewagt, und gemeinsam mit unserem neuen Hausfotografen Milchkaffe Linkemann eine wunderbare Fotosession absolviert. Die Ergebnisse gibt es noch diese Woche in Euren Internetzen. Meine Mutter spricht nicht mehr mit mir.
– Die neue Platte steht zur Hälfte, was sehr schön ist und zumindest 2 von 3 Les Mercretieren mit besonderen Glücksgefühlen erfüllt. Einhellige Kommentare: “Anders, besser!”. Seltsamster Kommentar bisher: “Setzt da an, wo die erste Kettcar aufhörte!”. Noch so’n Vergleich. Schönster Kommentar: “Das will ich nicht noch mal hören!”. So wollen wir das.
– Plastic Bertrand hat ausgedient, deshalb neu im Live-Set als Cover hinten dran: “Beim ersten Mal tat’s noch weh!”. Nicht zu verwechseln mit irgendwelchen NDW-Derivaten, sondern tatsächlich ein Breakbeat-Cover einer wunderbaren Hans Albers-Nummer aus der Frühzeit der deuschen Popmusik. Vielleicht auch bald mal hier zu hören.
– Und Apropos Live-Set: Im wunderbaren Juni gibt es immer noch gleich 2 Möglichkeiten, ein paar der neuen Sachen ich echt und Farbe zu hören. Kommenden Sonntag, den 4.6., im Vorprogramm von Madame Christina Stürmer, auf dem KulturPur-Festival hier in der Region. Und kaum 12 Tage später, am 26.6., auf dem Unteren Schlossplatz in Siegen, beim sogenannten WM-Festival, gratis, also ohne Eintritt, und so ziemlich genau vor der Großbild-Live-Übertragung des Achtelfinal-Spieles weißmannicht gegen weißmannnicht – weiß man ja noch nicht, wer da spielt. Näheres in Kürze.
– Auf beiden Konzerten kann man neben unserer immer noch aktuellen CD auch unsere neuen Buttons erwerben, und uns damit neue Socken finanzieren. Die sind gerade frisch aus der Produktion (die Buttons, nicht die Socken), und sehen so aus (draufklicken gleich grösser):



Die passen erstaunlich gut zur Indie-Kid-Standard-Montur, also Streifenpulli, Parka oder zammliges Band-T-Shirt von coolen Bands wie Katze. Die Buttons kann man übrigens auch online bestellen, dann jedoch nur als 3er Set, sonst lohnt das Briefmarkenlecken nicht. Tüte mit schönem Bild und drei Buttons drin kostet erstaunliche 5 Euro, Porto ist mit drauf. Einfach eine E-Mail an marco@lesmercredis.de – und wir kümmern uns um den Rest.
Die herzlichen Menschen der Persona Non Grata, Deutschlands Fachmagazin für Indie-Fanboytum, haben sich mit der Anfang der Woche erschienen Ausgabe Nr. 68 in unsere Herzen getippt. Und Les Mercredis-Herzen sind normalerweise nicht ertippbar. Aber wie will man sich auch emotional wehren, gegen Sätze wie: …Wenn sie im Promotext mit Mediengruppe Telekommander und neuen Tocotronic hantieren, so ist dies als Understatement ganz nett, aber hier ist weit mehr lyrische und musikalische Spengkraft zu verorten, als bei beiden Bands…” Und kaum zwei Sätze später dann das sloganisierte Fazit, das wir sogar als nächsten Albumtitel nehmen würden, wenn wir denn nicht so bescheidene Otterfreunde wären “So muss das klingen, wenn man was zu sagen hat!”. Danke, PNG, wir lieben Euch auch. (Den einen Satz mit der Systemhiysterie, den hab ich nicht gerafft!)
Völlig uneigennütziger Reminder: Persona Non Grata ist im veralteten Internetz und in jeder guten Bahnhofsbuchhandlung erhältlich, und jeder, der Leidenschaft für Musik hat, sollte sich mindestens 1 Exemplar des liebevoll buchförmig gemachten Sammelbandes für Indiefachwissen zulegen. Anders kann man nicht mitreden!
Im Frühling kochen die Hormone, das weiß man nicht nur als Les Mercredis-Fan. Doch es gibt immer wieder Zeitgenossen, denen das Wetter völlig egal ist, die lieber wie kleine fröstelnde Otter in ihrer Behausung kauern, und die sommerlichen Tage ungachtet vorbei ziehen lassen. Das muss nicht sein. Auf unserer knallroten Myspace-Web 2.0-Übersocialising-Seite gibt einen Ansporn für alle Stuben-Otter: einen knallneuen Demo-Song namens “Weiter ziehen” aus der Ende 2006 erscheinenden Platte mit dem Arbeitstitel “Lieder für Otter und andere Teichtiere”. Nicht zum Downloaden, aber zum satthören. Wer danach nicht auf die Strasse will, ist ein Biber.
